KI-Sichtbarkeit: selbst machen, auslagern oder Beraterin beauftragen?

Viele Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittelständischer Industrieunternehmen stellen sich früher oder später die Frage, wie sie in der Websuche sichtbar bleiben. Besonders, wenn sie keine eigene Marketingabteilung haben. Die grundlegende Frage ist, ob man die eigene Zeit dafür investiert.

Wie bleiben wir in der KI-Suche sichtbar, wenn es keine Marketingabteilung gibt?

Beide Wege haben ihre Berechtigung, und die Entscheidung hängt stark von Ihrer Zeit, Ihrem Interesse am Thema und Ihrem Budget ab.

Selbst machen lohnt sich, wenn Sie ohnehin gerne schreiben und im Web oder auf Social-Media-Kanälen unterwegs sind. Als Unternehmer im B2B-Bereich sind Sie nah an Ihren Kunden dran und wissen, welche Fragen im Verkaufsgespräch am häufigsten auftauchen. Niemand kennt Ihr Produkt und Ihre Kunden besser als Sie selbst, und dieses Wissen ist für gute Sichtbarkeit entscheidend. Leider kostet das viel Zeit, die im Tagesgeschäft dann an anderer Stelle fehlt. Außerdem müssen Sie sich mit technischen Themen wie Website-Struktur oder Entwicklungen der Suchmaschinen befassen. Das bleibt schnell liegen, wenn man als Geschäftsführer oder Inhaber eigentlich andere Aufgaben hat.

Auslagern lohnt sich, wenn Ihnen die Zeit fehlt oder wenn technisches Fachwissen gebraucht wird, das Sie sich nicht extra aneignen möchten. Der Nachteil ist, dass Externe Ihr Unternehmen nicht automatisch so gut kennen, wie Sie. Ohne guten Austausch und den „externen“ Willen, sich mit Ihren Leistungen und Ihrer Technologie auseinander zu setzen, entstehen Inhalte, die zwar technisch sauber sind, aber am Kunden vorbeigehen.

Ein Vergleich: Was Sie gut selbst übernehmen können und was besser jemand anderes macht

In der Praxis funktioniert eine Mischung meistens am besten. Gut bei Ihnen aufgehoben ist alles, um das fachliche Wissen zu liefern:

  • Kundenfragen sammeln,
  • Trendthemen und aktuelle Branchenentwicklungen verfolgen,
  • wofür Ihr Unternehmen stehen soll usw.

Problemlos auslagern kann man:

  • die technische Umsetzung auf der Website,
  • die Aufbereitung der Inhalte für Suchmaschinen und KI-Systeme sowie
  • die laufende Beobachtung, was sich ändert.

Außerdem kann ein Externer auch Branchenthemen und -trends beobachten und einbringen. Textliche Vorlagen können geliefert werden, die von Ihnen nur noch überarbeitet werden müssen. Das schmälert den Aufwand erheblich.

So bleibt Ihr Zeit-Einsatz überschaubar und die fachliche Substanz, die Ihre eigentliche Stärke ist, bleibt erhalten.

Langfristige Bindung mit Monatspauschalen ist nicht immer angebracht

Viele Unternehmer scheuen sich vor einem Marketing-Dienstleister, weil sie einen langfristigen Vertrag mit monatlich laufenden Kosten befürchten, unabhängig davon, ob gerade etwas zu tun ist. Das hat in manchen Fällen seine Berechtigung und bringt beiden Seiten Vorteile. Aber gerade kleinere oder mittelständische Unternehmen haben oft nicht die Kapazitäten für eine höhere regelmäßige Frequenz.

Deshalb biete ich eine projektbezogene Zusammenarbeit. Sie entscheiden von Fall zu Fall, was gerade ansteht, zum Beispiel ein neuer Blogartikel, eine Überarbeitung der FAQ-Seite oder ein Check der aktuellen Sichtbarkeit. Die Kosten sind dabei von Anfang an transparent und können flexibel angepasst werden.

Lohnt sich Planung dann überhaupt?

Ja, und zwar aus einem einfachen Grund: Regelmäßigkeit zahlt sich aus. Ein einzelner Blogartikel bringt selten viel, eine Reihe von Beiträgen über mehrere Monate schon eher. Auch wenn die Zusammenarbeit projektbezogen bleibt, lohnt es sich, grob zu planen, welche Themen wann drankommen oder in welchen Abständen etwas wo veröffentlicht werden soll, damit am Ende ein zusammenhängendes Bild entsteht. Planung und Flexibilität ergänzen sich hier gut.

 
Los geht’s?