Warum Ihr Erscheinen bei Google bald nicht mehr reicht

Ein potenzieller Kunde sucht eine Lösung für sein Problem. Wenn er nicht gerade auf einer Messe unterwegs ist, sucht er im Internet. Früher hat er dafür bei Google Suchbegriffe eingetippt, sich durch ein paar Treffer geklickt und sich zeitaufwändig ein Bild gemacht. Heute stellt er die gleiche Frage immer öfter ChatGPT, Claude oder Perplexity – und bekommt sofort eine fertige Antwort. Schnell, übersichtlich und oft direkt mit einer Empfehlung. Vielleicht sogar mit Ihrer Unternehmensseite. Und wenn nicht?

In dieser Artikelserie möchte ich ein paar Tipps geben und Dinge einordnen.

Kurz erklärt: SEO = Search Engine Optimization meinte die Optimierung für Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. GEO = Generative Engine Optimization ist auf Antworten, die eine KI (Künstliche Intelligenz) aus vielen Quellen zusammensetzt, ausgerichtet.

Eine Antwort statt zehn blauer Links – GEO gewinnt?

Bei Google zählte lange, möglichst weit oben in der Trefferliste zu stehen. Bei ChatGPT und Co. zählt, überhaupt in der Antwort vorzukommen. Hier gibt es keine zehn blauen Links mehr, durch die man scrollt, um dann auf einer Website zu landen. Es gibt erst mal nur eine Antwort, die jedoch ausführlicher ist. Kommt Ihr Unternehmen darin nicht vor, existieren Sie für diesen Kunden in diesem Moment schlicht nicht. Selbst wenn Ihr Angebot passen würde und Ihre Website bei Google eigentlich gut rankt.

Ihre bisherige Arbeit war nicht umsonst

Die Arbeit, die Sie bisher in eine solide Website gesteckt haben, war deswegen nicht umsonst. Verständliche Inhalte, eine klare Struktur und echte Fachkompetenz bleiben die wesentliche Grundlage für Sichtbarkeit im Web. Neu ist eine zweite Ebene: Diese Inhalte müssen auch so aufbereitet sein, dass eine KI sie leicht aufnehmen, zusammenfassen und zitieren kann.

Für kleine und mittlere Technologieunternehmen ist das eher eine Chance als Bedrohung. Ihr Angebot ist oft einzigartig, zumindest in Teilen, und bietet eine gute Grundlage für eine klare Positionierung. Und Ihr Wettbewerb ist meist noch genauso wenig in KI-Suchen sichtbar wie Sie selbst. Wer jetzt anfängt, hat einen Vorsprung, bevor die anderen überhaupt merken, dass sich etwas ändern müsste.

Was das für Sie bedeutet

Sie müssen jetzt nicht alles umbauen. Sichtbarkeit in KI-Systemen hängt von mehreren Faktoren ab, eine gute Website ist nur einer davon. Aber es lohnt sich, anzufangen, zum Beispiel mit dieser Frage: Wenn jemand meine Leistung bei ChatGPT beschreiben würde, käme mein Unternehmen darin überhaupt vor? In den nächsten Artikeln zeigen wir, woran das liegt und was Sie konkret tun können.

Noch nicht überzeugt? Überlegen Sie einmal, wie in Ihrem Unternehmen aktuell recherchiert wird. Google oder KI oder beides?